Einmal die Woche stellt der hr in seiner Sendung „Hallo Hessen“ einen hessischen Verein vor. Durch die Berichte aus dem eigenen Haus von unserer Born2Brick Ausstellung erneut auf uns Aufmerksam geworden, haben sie beim Vorstand angefragt, ob der Verein teilnehmen möchte.

Andrea und ich erklärten uns auf Anfrage des Vorstandes bereit das zu übernehmen. In einem 90 minütigen telefonischen Vorgespräch mit einem Redakteur haben wir alle möglichen Themen rund um den Verein und LEGO® besprochen. Daraus wurde dann ein Skript mit Fragen und Antworten erstellt, dass die zweimal acht Minuten live Interview füllen sollte.

So sind wir am 11. September nach Frankfurt ins Funkhaus gefahren. 5 Modelle hatten wir mit dabei, die wir im Vorgespräch ausgesucht hatten, um sie zu zeigen. Vor Ort angekommen wurden die Modelle ins Studio gebracht und die Mitarbeiter stellten sich kurz vor.

Dann wurde eine passende Staffel für Andrea’s Blumenbild besorgt, weil unsere zu klein war, und ein Brett für das Theater Modell. Denn alle Modelle mussten für das Interview in den Einspielpausen in den Aufnahmebereich gebracht und anschließend wieder entfernt werden.
Dann ging es in die Maske und wir wurden gepudert und frisiert, wir bekamen unsere Funkmikrofone und es konnte losgehen.
Die Sendung besteht aus 2 Teilen, die durch die Hessenschau unterbrochen wird. In jedem der beiden Teile gibt es verschiedene Interviewpartner. Vor uns wurde mit dem Fernsehkoch ein sehr leckeres Gericht zubereitet. Dann waren wir an der Reihe. Der Moderator stellte seine Fragen und wir antworteten. An das Skript hatte er sich mehr oder weniger gehalten. Anschließend durften wir zu Tisch und von dem köstlichen Gericht probieren. Es gab Spaghetti mit Salsiccia.

Im zweiten Teil wiederholte sich das Ganze mit teilweise anderen Gästen. Wir waren wieder nach dem Fernsehkoch an der Reihe, der diesmal eine Spinat-Lachs Lasagne zubereitete und im Studio roch es sehr lecker.
Während Bilder unserer Ausstellung eingespielt wurden, stellten wir wieder unsere Modelle in den Aufnahmebereich rund um die Sitzecke auf und hatten noch ein wenig Zeit mit dem Moderator Jens Pflüger zu plaudern. Es kam zur Frage, ob unsere Kinder auch LEGO bauen und Andrea sagte, dass er das nicht mehr tut, gefolgt von meinem Einwurf, dass er jetzt in den „dark ages“ sei. Das mussten wir natürlich erklären und er wollte das eigentlich in das Interview mit einbauen. Die nächste Frage war, ob das Modell des Theaters ausgebaut sei. So kam es, dass in der Sendung die gestellten Fragen nicht mehr denen im Skript entsprachen (wer braucht schon ein Skript) und die „dark ages“ auch nicht mehr erwähnt wurden, weil der Moderator seiner Begeisterung freien Lauf lies. Aber auch das haben Andrea und ich ohne Stottern oder große Überlegungen hinbekommen. Zum Abschluss durften wir auch das zweite Gericht verköstigen. Beide waren echt lecker.
Dann war alles auch schon wieder vorbei. Wir verabschiedeten uns, luden die Modelle wieder ins Auto und machten uns auf den Heimweg. Ein 6 stündiges, tolles Abenteuer, dass wir sehr gerne wiederholen würden.