Ein neues Modell entsteht – Teil 2

Jetzt ist es soweit. Wie angekündigt startet mit dem zweiten Teil der Bau des Modells.

Fangen wir mit dem ‘Was’ an. Ich will noch nicht zu viel verraten. Es ist auch nicht schwierig und ihr werdet recht schnell darauf kommen, was es wird. Aber soviel im Vorfeld: es wird ein Gebäude, dass reell existiert.
Ich habe mir als Maß eine 32×32 Pins Basisplatte gewählt. Im Vorfeld habe ich viele Fotos von dem Objekt gemacht und mich über die reellen Maße informiert, im Internet gesucht bzw. anhand von Fotos ermittelt. Eine Kantenlänge hat etwa 17 Meter. Das Gebäude ich quadratisch im Grundriss, was es recht einfach macht das Modell auf eine 32er Platte zu bringen. Jeder Lego® Stein hat 8mm Breite, eine 32er Platte ist dann 32 x 0,8cm = 25,6cm breit/lang.

ACHTUNG, jetzt kommt Mathe!!! Maßstabsberechnung
Maßstab = 1 : Maßstabszahl
Maßstabszahl = Echtmaß : Modellmaß

Das bedeutet bei mir, dass ich bei 17,5m Schenkellänge einen Maßstab von 1:70 habe. Somit sind 70cm reell 1cm Modell. Damit lässt sich arbeiten. Jetzt nehme ich ein Bild auf dem das Gebäude komplett von der Seite zu sehen ist und teile es auf in die markanten Bereiche, begrenzt durch Ecken, Vorsprünge, Fenster und Treppen. Ich messe die Abstände und setze sie ins Verhältnis zu meiner verfügbaren Breite. Fast nie passt es genau wegen des 8mm Rasters. Aber ein wenig Anpassung und Überlegung (wie breite ist ein fertiges Fenster?) gibt mir dann die Lösung. Ich habe mich dazu entschieden fertige Fenster Elemente zu nutzen und diese nicht aus Teilen selbst zu bauen. Der Maßstab erlaubt das und reduziert die Komplexität und die Gesamtzahl der Teile und damit den Preis.

Ich habe zur besseren Verständlichkeit Nummern in Klammern hinter den beschriebenen Teilen benannt. Das sind die Designnummern von Lego.

Ich habe ein Bild aus der Vogelperspektive mit einem weiteren von der Seite und nutze diese, um die ersten Lagen Steine zu verbauen. Die Rundung auf der Rückseite ist ein wenig kniffelig und ich habe 2 Anläufe benötigt, um es so hinzubekommen. Die Winkel erlauben es nicht, die Steine auf der Grundplatte zu befestigen, die Scharniere geben viel Bewegung. Um dem entgegenzuwirken, habe ich auf der Grundplatte Winkel (99207 + 32952) mit Fliesen genutzt und damit den Abstand zur Mauer so gering wie möglich zu halten und die Rundung gleichmäßig in Form. Ich nutze für die Rundung 2 verschiedene Scharniere. Das eine als Stein (3830c01), das andere als Platte(2429c01). Ein Vergleich mit dem Bild von der Seite zeigt mir, dass das so passen könnte. Ich baue weiter, wenn es später nicht passen sollte, kann ich es ändern. Ich liebe Steckbausysteme 😉

Soweit für heute. Bis zum nächsten Teil, dann mit weiteren Bildern.

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